Rezept: Grüne Kürbissuppe

WP_20141028_010Wie versprochen gibt es heute das Rezept zur grünen Kürbissuppe.
Wer gerne Spinat isst findet hier eine sehr leckere Variante für den Herbst.
Viel Spass beim ausprobieren!

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 1-1,5 kg Kürbis (z.B Hokkaido)
  • 4 große Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 200g Spinat
  • 1,5 L Gemüsebrühe
  • 1 EL Butterschmalz
  • 50g Butter
  • 100ml Kochsahne
  • etwas Weißwein
  • Muskat und Salz

Zubereitung:

WP_20141028_005Den Kürbis in 4×4 cm große Stücke schneiden.
Die Zwiebeln und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden.
Wenn ihr TK- Spinat nehmt, dann lasst ihn bitte auftauen und drückt ihn aus.

Mit dem Butterschmalz werden die Schalotten und der Knoblauch angedünstet und mit dem Weißwein abgelöscht.
Solange köcheln lassen bis der Wein eingekocht ist.
Dann gebt ihr den Spinat hinzu. Zum Schluss wird der Kürbis und die Gemüsebrühe hinzugegeben.

Nun lasst ihr das ganze aufkochen und bei mittlerer Hitze circa 30 Minuten köcheln lassen bis der Kürbis weich ist. Zum Schluss wird das Ganze püriert und mit Sahne und Butter versetzt und mit Muskat und Salz abgeschmeckt.

Guten Appetit!

Rezept: Hähnchenkeulen mit gemischtem Gemüse

WP_20141019_013Ich hatte mal wieder Lust etwas mit Hähnchenkeulen zu machen.
Daher habe ich ein wenig improvisiert und heraus kam dieses leckere mediterran angehauchte Rezept für einen 10er Dutch Oven.

 

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 Hähnchenkeulen mit einem Paprika- Rub
  • 425g passierte Tomaten
  • 425g stückige Tomaten mit Kräutern
  • 1 Zwiebel
  • 130g Knollensellerie
  • 250g Porree
  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 200g Champignons
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Bratpeperoni
  • Thymian, Rosmarin, Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer und Bruchetta

Zubereitung:

WP_20141019_012Das Gemüse in kleine Würfel schneiden. Die Champignons in viertel und den Porree in Ringe schneiden. Knoblauch pressen.

Die Hähnchenkeulen mit einem Stängel Thymian, einem Stängel Rosmarin und einem Lorbeerblatt zusammen anbraten.
Die Keulen aus dem Dopf nehmen und beiseite legen.
Mit dem Fett im Dopf die Zwiebeln und den Knoblauch anbraten.

Wenn diese gebräunt sind, den Porree, den Sellerie hinzugeben und mit etwas Weißwein  ablöschen und fünf Minuten dünsten.
Nun die restlichen Zutaten hinzufügen und vermengen.

Mit Salz, Pfeffer und 1-2 TL Bruchetta Gewürz würzen.

Die Hähnchenkeulen auf das Gemüse legen, den Deckel schließen und für circa 45 Minuten mit 7 Kohlen unten und 14 Kohlen oben garen.
Durch die schöne Oberhitze werden die Hähnchenkeulen schön knusprig, bleiben aber ebenso saftig, bei uns gab es als Beilage dazu Nudeln.

IWP_20141019_021ch wünsche Euch viel Spass beim Nachkochen!

PS: Wer keinen Dutch Oven hat kann das ganze bei 180 °C Ober- Unterhitze im Backofen garen.
Dabei sollte die letzte viertel Stunde der Deckel des Bräters geöffnet werden, damit die Hähnchenkeulen knusprig werden.

 

Rezept: Kaltgeräucherter Schinken – Schwarzwälder Art

Lange habe ich darüber nachgedacht ob ichs wirklich wagen soll, aber zum Glück habe ich mich getraut.
Ich kann nur an alle weitergeben, es selbst mal auszuprobieren! Einfach trauen, es ist kein Hexenwerk :-) .

Ich habe euch nachfolgend, die Art und Weiße wie ich den Schinken nach Schwarzwälder Gewürzmischung hergestellt habe dokumentiert.
Ihr dürft dies gerne kommentieren / korrigieren oder Fragen hierzu stellen.

Aber kommen wir nun zur Herstellung von selbst geräuchertem Schinken.
PS: Ich habe Buchenräuchermehl verwendet, statt der Schwarzwälder Mischung: Tannenreisig, Tannenzapfen und Tannensägemehl.

 

Hilfsmittel:

Smoker: Weber Smokey Mountain Cooker 57cm
Sparbrand: ProQ Cold Smoke Generator
Räuchermehl:  Rettenmaier Räuchergold Buche HB 500/1000 Körnung 0.5 bis 1.0 mm

Zutaten:

  • 1,6kg Nuss vom Schwein

Gewürze pro kg Fleisch:

  • 50 g Nitritpökelsalz
  •  5 g Zucker
  • 4 g schwarzer Pfeffer
  • 4 g zerstoßene Wacholderbeeren
  • 1 g gerebelte Lorbeerblätter

 

Zubereitung:

Phase 1: Pökeln

WP_20140913_052Einfach die Gewürze gut miteinander vermischen und anschließend in den Schinken einmassieren.
Ich habe bei meinem ersten Versuch Schweinenuss verwendet, da mir die Proportionen geeigneter schienen.
Anschließend habe ich das Fleisch mit der Pökelmischung einvakuumiert und den Schinken im Kühlschrank gelagert.
Dort verblieb er 11 Tage und wurde täglich gewendet (zum gleichmäßigen Pökeln).
Wahrscheinlich hätte 1x wenden nach der Hälfte der Zeit gereicht :-) .

Bei der Faustregel streiten sich Literatur und Praxis.
Wobei ich persönlich der Praxisbasierten Methode mehr Verständnis entgegenbringe.
Aber keine Sorge, zu lange Pökeln könnt ihr das Fleisch nicht! :-)

Faustregel:   

  • Literatur: 1 kg Fleisch / ~7 Tage
  • Praxis:      3 Tage + 1 Tag / 1 cm Dicke des Fleischs

 

Phase 2: Durchbrennen

WP_20140924_003Nach dem Pökeln befreit ihr den Schinken erstmal von der Vakuumierfolie.
Dann wascht ihr das Salz und die Gewürze kurz unter fließendem lauwarmen Wasser ab.
Danach den Schinken mit Zewa wieder gut trocken legen, so dass keine Restfeuchtigkeit verbleibt.

Nun kann der Schinken durchreifen. Die Temperatur sollte dabei um 6 – 8°C liegen.
Jetzt verteilt sich das Salz und die Pökelstoffe gleichmäßig im Fleisch.
Dabei gleicht sich der Salzgehalt (innen/außen) aus, die Pökelfarbe stabilisiert sich und das Fleisch wird mürbe/zärter.
Nicht zu vergessen, dass so langsam das Aroma des Schinkens entsteht.

Bei meinem Versuch habe ich ihn in den Kühlschrank auf ein Gitter gelegt und täglich gewendet (wegen der Druckstellen).
Dort verlieb er 9 Tage.

Faustregel: Literatur: 1 kg Fleisch / ~6 Tage

 

Phase 3: Trocknen

WP_20141003_005Auf ein Wässern habe ich komplett verzichtet, da ich den Schinken ja bereits abgewaschen und die Salzmenge genau dosiert hatte.
Die Trockenphase habe ich ebenfalls bei meinem Versuch übersprungen, da er beim Durchbrennen bereits eine sehr trockene und harte Oberfläche erhalten hat.
Daher sah ich es als sinnlos an, ihn noch weiter trocknen zu lassen.
Faustregel: 2-3 Tage

 

Phase 4: Räuchern

WP_20141005_004Durch das Räuchern bekommt der Schinken seine Haltbarkeit bzw. sein besonderes Aroma.
Beim Lüften ist es wichtig, dass der Schinken frische Luft bekommt, damit sich das Aroma harmonisiert.
Der Schinken sollte jedoch nicht in einem Luftzug hängen, da er sonst ggf. Trockenränder bekommt.

Ich habe den Schinken bei Temperaturen zwischen 15°C und 20°C in den Smoker gehängt und kalt geräuchert.
Dabei habe ich 6x im Wechsel 12 Stunden geräuchert und 12 Stunden den Schinken in einen freien Raum (bei 15°C – 20°C ) gelüftet.
WP_20141004_005Danach schien mir die Farbe des Schinkens bereits passend und das Aroma ausreichend.

Die Literatur gibt hier wieder andere Werte vor, die sehr wahrscheinlich die spätere Haltbarkeit betreffen.

Faustregel: 1 kg / 7 Tage (10 – 12 Stunden räuchern, min. 5 Stunden Lüften)

 

Phase 5: Reifen

WP_20141012_002Als letzten Schritt habe ich den Schinken noch 1 Woche reifen lassen.
Danach konnte ich meine Neugier nicht mehr im Zaum halten und habe ihn angeschnitten.

Ich war zwar vollstens zufrieden, aber das nächste Mal werde ich testen, wie es sich bei längerer Reifung verhält.

Faustregel: 1 kg / 7 Tage

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Rezept: Rote Kürbissuppe

WP_20141010_002 (2)Zu Besuch bei meinen Eltern hat mich die Kochlust gepackt. Da diese einen großen Nutzgarten haben, gab es um diese Jahreszeit schon viele leckere Dinge die nur darauf gewartet haben verarbeitet zu werden. Ich bin also durch den Garten und durch den Keller und habe mich inspirieren lassen.

Dabei rausgekommen ist dieses wirklich leckere Herbstrezept:

Rote Kürbissuppe

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 – 1,5 kg Kürbis eurer Wahl
  • 10 kleine Kartoffeln
  • 2 rote Beeten (nicht zu klein)
  • 2 L Gemüsebrühe
  • 2 große Zwiebeln
  • 1 Becher Schmand
  • 50g Butter
  • 2 EL Dill
  • Muskat, Salz und etwas Zucker

 

Zubereitung:

Wenn ihr einen Hokkaido- Kürbis nehmt müsst ihr ihn WP_20141010_004nicht schälen. Mein Exemplar konnte nicht zugeordnet werden, weshalb ich den Kürbis geschält habe.

Die Kerne werden mit den Faserteilen mit einem Löffel entfernt und der Kürbis in circa 4×4 cm große Stücke geschnitten.
Die Zwiebel werden fein gehackt und die Kartoffeln und die Rote Beete wurden  geschält und in WP_20141010_008gleich große Stücke geschnitten.

Das Gemüse in einen großen Topf geben und mit circa zwei Litern Gemüsebrühe übergießen.
Das ganze zum Kochen bringen und so lange bei mittlerer Hitze kochen bis alles weich ist. Dies dauert circa eine halbe Stunde, je nach Größe der Kürbisstücke und der Konsistenz des Kürbis.
Dann habe ich die komplette Suppe püriert und mit Dill, Salz, Pfeffer, Muskat und Zucker abgeschmeckt.

WP_20141010_012Zum Schluss habe ich noch ein Stück Butter und einen Becher Schwand hinzugegeben und fertig war die Suppe.

Mit etwas Selbstgebackenem Brot serviert war es eine Köstlichkeit. Als nächstes werde ich eine grüne Kürbissuppe ausprobieren. Ich werde euch dann hier darüber berichten.

Viel Spaß beim nachkochen! Ich freue mich über Kritik und Anmerkungen.WP_20141010_015 (2)

Rezept: Kaltgeräucherte Eier

Heute gibt’s nur ein kurzes einfaches Rezept zu meinem neuen Lieblingsthema “Räuchern”.
Es wird sicher in nächster Zeit noch mehr interessante Themen zu Fisch, Fleisch & Co. geben, aber mit irgendwas muss man ja anfangen :-)  .
Also warum nicht mit dem einfachsten, was jederzeit mit einem der anderen Produkte mit geräuchert werden kann?
Also viel Erfolg bei euren kaltgeräucherten Eiern.

 

Hilfsmittel:

Smoker: Weber Smokey Mountain Cooker 57cm
Sparbrand:  ProQ Cold Smoke Generator
Räuchermehl:  Rettenmaier Räuchergold HB 500/1000 Körnung 0.5 bis 1.0 mm

 

Zutaten:

  • 6 Eier

Zubereitung:

Zuerst die Eier hart kochen und abschrecken/auskühlen lassen.
Danach könnt ihr diese pellen und mit Zewa trocken tupfen.
Jetzt könnt ihr die Eier in euren Räucherschrank oder Smoker stellen.

WP_20140901_007Nun füllt ihr euren Sparbrand mit dem Räuchermehl locker auf und drückt das oben liegende Mehl mit dem Finger leicht an.
Dies sorgt dafür, dass eurer Sparbrand später gleichmäßig abbrennt und nicht erlischt.
Angezündet wird er bei mir mit Teelicht, welches ca. 2 Minuten lang unter dem Sparbrand brennt.

Lasst die Eier einfach 5 – 10 Stunden im kalten Rauch, im geschlossenen Smoker.
Die Temperatur sollte dabei zwischen 15°C und 25°C liegen. Bitte jedoch nicht darüber.

WP_20140826_007Die Eier bekommen dadurch eine goldgelbe Farbe und schmecken fantastisch zu geräuchertem Lachs, einer rustikalen Brotzeit oder als russische Eier.